Das gibt's ja nicht. Ein Post auf diesem alten Blog. Und doch will ich einmal wieder etwas mitteilen, was auf mich einigen Eindruck gemacht hat.
Der Dirigent Carlos Kleiber war eine ziemlich seltsame Persönlichkeit. Musikalisch wohl brilliant wie kein anderer, wie ihm viele Kollegen und Bewunderer bescheinigen. Dennoch genauso zurückgezogen und geheimnisvoll.
Am schönsten ist es, wenn man ihn dirigieren sieht. Ich habe ihn schoneinmal in Aufnahmen gesehen, die für einen TED-Talk bezüglich Unternehmensführung genutzt wurden. Ein Konzertdirigent hat darin über verschiedene Arten sinniert, wie Vorgesetzte ihre Mitarbeiter behandeln können, um von Ihnen das zu bekommen, was sie wollen. Bei Kleiber ist es wahnsinnig, wie man auch in den Aufnahmen sieht, mit welchen wenigen Mitteln und mit wie viel Vertrauen in die Mitarbeiter/das Orchester ihm das gelingt.
Ich bin dann letztens bei Youtube über ein Video von Kleiber gestolpert, das ich sehr eindrucksvoll finde. Von der BBC gab es eine sehr schöne Reportage über sein Leben, in dem auch einige Musikerkollegen zu Wort kamen. Sie gibt einigen Aufschluss über die Persönlichkeit Carlos Kleiber. Ich habe sie auf meiner Homepage hochgeladen. Hier jedoch nun das Video.
Sunday, June 20, 2010
Sunday, July 19, 2009
Bilder der Rückreise
Ich bin mittlerweile wieder zurück in Deutschland, nachdem ich etwa elf Monate zum Studieren in Saskatoon/Kanada war. Es war eine schöne Zeit und sicherlich eine gute Erfahrung, neue Luft zu schnuppern, Leute kennenzulernen und eine Sprache zu vertiefen.
Meine Rückreise hat mich über Vancouver und Victoria und Nanaimo auf Vancouver Island nach Montral, Niagara Falls und Toronto geführt. Ich bin größtenteils in Jugendherbergen untergekommen, mal in größeren, mal in kleineren.
Eine etwas ungewöhnlich Art in Kanada zu reisen ist der Zug, den ich von Saskatoon nach Vancouver genommen habe. Die Fahrt über 1600 km dauerte etwa 33 Stunden und ging über zwei Nächte vom zweiten bis vierten Juli. Von dort bin ich gleich mit der Fähre weiter nach Vancouver Island -- eine große Insel vor der Westküste British Columbias (BC) -- zur Hauptstadt von BC; Victoria. Da mein Weiterflug näher rückte und ich noch einen anderen Ort auf VI sehen wollte, war ich die darauffolgende Nacht in Nanaimo, etwas nördlich von Victoria. Auf Vancouver Island sind mit die ältesten Gebäude des kanadischen Westens zu finden und es herrscht ein ganz anderes Flair als in der relativ neu besiedelten Provinz Saskatchewan. Bevor der Flug nach Montreal am Morgen des siebten Juli abging, verbrachte ich noch eine Nacht in Vancouver selbst, wo ich ein Ozeanium besuchte und Stanley Park besichtigte.
In Montreal wurde ein Jazz Festival, das allerdings mehr einem Stadt- und Rockfest glich, veranstaltet, was mich dazu bewog dort für zwei Nächte zu bleiben. Leider war ich in einem alten Raucherzimmer untergebracht, das meine Wäsche mit ekelhaft ranzigem Geruch versetzte. Der Mont Real mitten in der Stadt ist ein wunderbarer Park, der vielbesucht ist. Danach ging es mit dem Zug nach Niagara Falls, der Stadt an den Fällen, die ein Pendant in den Staaten hat, die nur einige Meter entfernt sind. Trotz der Nähe bin ich aus Zeitgründen nicht über die Grenze. Die jungen Leute, die die Herberge geleitet haben, waren so nett, dass ich beschloss, dort eine Nacht länger als geplant zu bleiben und erst am elften Juli nach Toronto aufzubrechen.
Trotz der kurzen Zeit habe ich in Toronto mit sehr viele Dinge gesehen und unternommen. Es gibt eine wunderbare China Town, schöne Parks, ein angenehmes öffentliches Verkehrsnetz und viele geschichtsträchtige Orte. Am Abend des Zwölften war es dann soweit und der Transatlantikflug nach London/England stand an, wo ich dann auch um acht Uhr morgens ankam. Der Aufenthalt von etwa zehn Stunden machte es möglich, dass ich mir die City of London ansehen konnte, die mich sehr beeindruckt hat. Ich bin durch Parks geschlendert, habe den Wachwechsel am Buckingham Palace mitbekommen, bin viel mit der Tube gefahren und habe allerhand gesehen. Am Abend kam ich dann schlussendlich in Frankfurt am Main an und konnte meine Familie wiedersehen.
Alles in allem eine wunderschöne Reise auf der ich auch einige Fotos gemacht habe, die in meiner Fotogalerie zu sehen sind. Leider habe ich es verpasst in Montreal auch nur ein einziges Bild zu schiessen.
Meine Rückreise hat mich über Vancouver und Victoria und Nanaimo auf Vancouver Island nach Montral, Niagara Falls und Toronto geführt. Ich bin größtenteils in Jugendherbergen untergekommen, mal in größeren, mal in kleineren.
Eine etwas ungewöhnlich Art in Kanada zu reisen ist der Zug, den ich von Saskatoon nach Vancouver genommen habe. Die Fahrt über 1600 km dauerte etwa 33 Stunden und ging über zwei Nächte vom zweiten bis vierten Juli. Von dort bin ich gleich mit der Fähre weiter nach Vancouver Island -- eine große Insel vor der Westküste British Columbias (BC) -- zur Hauptstadt von BC; Victoria. Da mein Weiterflug näher rückte und ich noch einen anderen Ort auf VI sehen wollte, war ich die darauffolgende Nacht in Nanaimo, etwas nördlich von Victoria. Auf Vancouver Island sind mit die ältesten Gebäude des kanadischen Westens zu finden und es herrscht ein ganz anderes Flair als in der relativ neu besiedelten Provinz Saskatchewan. Bevor der Flug nach Montreal am Morgen des siebten Juli abging, verbrachte ich noch eine Nacht in Vancouver selbst, wo ich ein Ozeanium besuchte und Stanley Park besichtigte.
In Montreal wurde ein Jazz Festival, das allerdings mehr einem Stadt- und Rockfest glich, veranstaltet, was mich dazu bewog dort für zwei Nächte zu bleiben. Leider war ich in einem alten Raucherzimmer untergebracht, das meine Wäsche mit ekelhaft ranzigem Geruch versetzte. Der Mont Real mitten in der Stadt ist ein wunderbarer Park, der vielbesucht ist. Danach ging es mit dem Zug nach Niagara Falls, der Stadt an den Fällen, die ein Pendant in den Staaten hat, die nur einige Meter entfernt sind. Trotz der Nähe bin ich aus Zeitgründen nicht über die Grenze. Die jungen Leute, die die Herberge geleitet haben, waren so nett, dass ich beschloss, dort eine Nacht länger als geplant zu bleiben und erst am elften Juli nach Toronto aufzubrechen.
Trotz der kurzen Zeit habe ich in Toronto mit sehr viele Dinge gesehen und unternommen. Es gibt eine wunderbare China Town, schöne Parks, ein angenehmes öffentliches Verkehrsnetz und viele geschichtsträchtige Orte. Am Abend des Zwölften war es dann soweit und der Transatlantikflug nach London/England stand an, wo ich dann auch um acht Uhr morgens ankam. Der Aufenthalt von etwa zehn Stunden machte es möglich, dass ich mir die City of London ansehen konnte, die mich sehr beeindruckt hat. Ich bin durch Parks geschlendert, habe den Wachwechsel am Buckingham Palace mitbekommen, bin viel mit der Tube gefahren und habe allerhand gesehen. Am Abend kam ich dann schlussendlich in Frankfurt am Main an und konnte meine Familie wiedersehen.
Alles in allem eine wunderschöne Reise auf der ich auch einige Fotos gemacht habe, die in meiner Fotogalerie zu sehen sind. Leider habe ich es verpasst in Montreal auch nur ein einziges Bild zu schiessen.
Monday, May 25, 2009
Wednesday, May 20, 2009
Ueberwachung deutscher Buerger
"Nunja, es ist ja nicht so schlimm mit der Ueberwachung. Und wir leben ja nicht (mehr) in der DDR!", wird sich mancher sagen. Eine Uebersicht, was dagegen schon am Laufen ist und in naher Zukunft kommen koennte, gibt dahingegen eine Website, auf der auch das folgende Video veroeffentlicht ist. Auf der Seite sind im unteren Bereich auch einige Links auf weiterfuehrende Quellen, die die einzelnen Sachen etwas naeher beleuchten und belegen.
Von der Aufmachung und Thematik erinnert es mich sehr an das Video ueber TCPA, das vor einigen Jahren in "der Szene" fuer Aufregung gesorgt hat. Diese neue Sache geht allerdings alle an. Zeit ein bisschen aufmerksam zu sein und wenn noetig Zivilcourage zu zeigen.
Von der Aufmachung und Thematik erinnert es mich sehr an das Video ueber TCPA, das vor einigen Jahren in "der Szene" fuer Aufregung gesorgt hat. Diese neue Sache geht allerdings alle an. Zeit ein bisschen aufmerksam zu sein und wenn noetig Zivilcourage zu zeigen.
Tuesday, May 12, 2009
Die beruehmte Polemik der Titanic
Die Titanic mag man moegen oder nicht. Ich jedenfalls finde diesen Brief an die Leser aeusserst koestlich.
Streng-Islamerer!
Einer von Euch bezaubernd sexualpsychotischen Ausnahmetalenten zerstörte einer jungen Frau, die ihn als sog. Gatten und Eheterrorsack nicht und nicht haben wollte, das Gesicht samt Augen mit Säure und kam ins Gefängnis, wo ihm nun gleichfalls Blendung droht – soweit alles gewohnt erbaulich und gottnah. Die Frau allerdings floh ins Ausland und sammelt nun, damit’s der Kerl nicht besser habe als sie, 30 000 Euro für einen bezahlten Killer oder besser Halbblender: weil, Islamerer, Ihr die Strafe für Komplettblendung einer Frau auf exakt ein männliches Auge beziffert, da es nämlich doppelt soviel wert sei wie ein weibliches, gell, Ihr seid schon ein welthistorisch eins a Scheißhaufen und allahbeste Rechenschieber vor dem Herrn – und für Hühneraugen gilt’s dann ebenfalls, haha?
Tonlos:
Titanic
Thursday, May 07, 2009
Gedanken zur Internetzensur in Deutschland
Eines vorweg: Kinderpornographie ist zurecht eine Straftat und jeder vernuenftige Mensch muss wirksames Vorgehen dagegen unterstuetzen.
Meine seltenen Blogeintraege handeln normalerweise nicht von politischen und gesellschaftlichen Dingen, aber in diesem Fall halte ich es fuer angebracht, ueber eine Sache zu berichten, die ich fuer bedenkenswert halte.
Im Zusammenhang mit dem aeusserst sensiblen Thema Kinderpornographie wurde in letzter Zeit im Parlament die Sperrung von Internetseiten diskutiert. Die Art und Weise, wie diese Sperrung von technischer Seite erfolgen soll, wurden von vielen Seiten kritisiert und als zwecklos, lediglich verdeckungstaktisch und nicht zielfuehrend verurteilt. Insbesondere will ich auf einen Artikel im Computertechnik Magazin c't des Heiseverlags hinweisen, eine Zeitschrift, die ich lange Jahre abonniert hatte und die mit hoher Sachkompetenz technische Themen bespricht.
Ich will die technischen Einzelheiten auslassen, bei Interesse kann man auf heise und in einem Gutachten (hier insb. Abschn. 8.4) nachlesen. Interessant ist auch ein Blogeintrag von Thomas Möhle. Im wesentlichen kommen folgende Punkte wiederholt vor:
Zu guter letzt will ich auf eine Onlinepetition hinweisen, die man als Bundesbuerger ausfuellen kann und die vor den Bundestag getragen wird, wenn eine ausreichende Zahl von Unterstuetzern gefunden wird. Zu finden ist sie auf den Seiten des Bundestages. Gib deine Stimme ab!
Meine seltenen Blogeintraege handeln normalerweise nicht von politischen und gesellschaftlichen Dingen, aber in diesem Fall halte ich es fuer angebracht, ueber eine Sache zu berichten, die ich fuer bedenkenswert halte.
Im Zusammenhang mit dem aeusserst sensiblen Thema Kinderpornographie wurde in letzter Zeit im Parlament die Sperrung von Internetseiten diskutiert. Die Art und Weise, wie diese Sperrung von technischer Seite erfolgen soll, wurden von vielen Seiten kritisiert und als zwecklos, lediglich verdeckungstaktisch und nicht zielfuehrend verurteilt. Insbesondere will ich auf einen Artikel im Computertechnik Magazin c't des Heiseverlags hinweisen, eine Zeitschrift, die ich lange Jahre abonniert hatte und die mit hoher Sachkompetenz technische Themen bespricht.
Ich will die technischen Einzelheiten auslassen, bei Interesse kann man auf heise und in einem Gutachten (hier insb. Abschn. 8.4) nachlesen. Interessant ist auch ein Blogeintrag von Thomas Möhle. Im wesentlichen kommen folgende Punkte wiederholt vor:
- Kein effektiver Nutzen: Wer es will, kann die Sperren recht leicht ueberwinden.
- Fehlende Transparenz: Niemand weiss, was auf der Liste ist, wann es wieder runterkommt und wer es prueft.
- Grundsatzentscheidung: Hier wird eine Basis fuer weitergehende Internetzensur geschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auf andere Straftatbestaende ausgedehnt wird. Und sobald extreme Parteien fuer Verhetzung gesperrt werden (Forderungen danach wurden bereits laut), ist man nahe an der Grenze zur Verletzung der Meinungsfreiheit.
- Aus den Augen aus dem Sinn: Anstatt auf eine wirksame Abschaltung auszusein, wird versucht eine Sichtblende einzubauen. Dabei kann man gegen Server auch in Drittlaendern vorgehen, indem man den dortigen zustaendigen Behoerden bescheid gibt. Die Stellen in den USA beispielsweise (groesster Anbieter) handeln meistens bereits innerhalb eines Tages.
- Kein "Sumpf zum Austrocknen": Ermittler berichten, dass die Vermarktung und Verbreitung nicht ueber das Internet laeuft, sondern ueber konventionelle Wege.
- Gesetzesfrage: Es ist nicht geklaert inwieweit eine Sperrung mit dem Grundgesetz im Einklang steht.
- Warum so ploetzlich? Eine ueberstuertzte Handlung, wie sie derzeit in Angriff genommen wird, wirkt ein wenig wie eine Farce. Seit Jahren ist bekannt, dass Kinderporno im Netz verfuegbar ist und es gibt keinen signifikanten Zuwachs von Angeboten in letzter Zeit.
- Kostenfrage: Es kostet die Internetanbieter viel Geld, das auf die Endkunden abgewaelzt wird.
Zu guter letzt will ich auf eine Onlinepetition hinweisen, die man als Bundesbuerger ausfuellen kann und die vor den Bundestag getragen wird, wenn eine ausreichende Zahl von Unterstuetzern gefunden wird. Zu finden ist sie auf den Seiten des Bundestages. Gib deine Stimme ab!
Friday, May 01, 2009
seek tables in FLAC audio files
Sometimes you encounter the problem, that fast forwarding/scrolling in FLAC (lossless audio, more on wikipedia) is not working at all or just in coarse intervals. This is mostly due to a flawed or missing seektable of the file.
Some months ago I found and modified some scripts to remove and add seektables with in combination should repair flac data, provided the problem is with the seektables. It uses
To use the scripts make sure you have
Then copy the following code into a file called, e.g.
Similarly create
Now make both files executable (
The two scripts work identically. After you call them in a directory, they are searching in the dir and all subdirs for
Alternatively you can specify the files by hand using
Some months ago I found and modified some scripts to remove and add seektables with in combination should repair flac data, provided the problem is with the seektables. It uses
metaflac to remove and add seektables. The new seektables have seekpoints every second; smaller intervals didn't have a significantly different result, so this should work just fine for most people.To use the scripts make sure you have
metaflacinstalled.
Then copy the following code into a file called, e.g.
removeSeekTableFromFLAC#!/bin/sh
#found and adapted by oerms@gmx.net
#
# use together with "ls | /path/to/script/removeSeekTableFromFLAC" or just call in the directory
# where the files are, subdirectories work as well
# be careful, this script works recursively, that is, symbolic links
# could cause problems
#
if [ ! "$1" ]
then
find . -name "*.flac" -exec $0 {} \;
else
metaflac --list --block-type=SEEKTABLE "$1" | grep -q SEEKTABLE
if [ $? -ne 0 ]
then
echo "No SEEKTABLE in $1. No action required."
else
echo "$1 has a SEEKTABLE, removing..."
metaflac --remove --block-type=SEEKTABLE "$1"
echo "DONE"
fi
fi
Similarly create
addSeekTableToFLAC:#!/bin/sh
#found and adapted by oerms@gmx.net
#
# use together with "ls | /path/to/script/addSeekTableToFLAC" or just call in the directory
# where the files are, subdirectories work as well
# be careful, this script works recursively, that is, symbolic links
# could cause problems
#
if [ ! "$1" ]
then
find . -name "*.flac" -exec $0 {} \;
else
metaflac --list --block-type=SEEKTABLE "$1" | grep -q SEEKTABLE
if [ $? -ne 0 ]
then
echo "No SEEKTABLE in $1, generating..."
metaflac --preserve-modtime --add-seekpoint=1s "$1"
echo "DONE"
else
echo "$1 has a SEEKTABLE. No action required."
fi
fi
Now make both files executable (
chmod +x addSeekTableToFLAC removeSeekTableFromFLAC) and you can use them.The two scripts work identically. After you call them in a directory, they are searching in the dir and all subdirs for
*.flac files and try to remove and/or add seek tables. If a table is found, no new is generated.Alternatively you can specify the files by hand using
ls and the pipe: ls /dir/with/flacs | ./addSeekTableToFLAC .
Subscribe to:
Posts (Atom)